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Erbschaftsteuer in Spanien, Besonderheiten in Andalusien

 

In Andalusien (Málaga, Almería, Marbella) gilt ab dem 01.01.2018, dass Kinder bis zu 1 Mio EUR keine Erbschaftsteuer mehr zahlen, wenn sie kein eigenes Vorvermögen von mehr als 402.678,11 EUR hatten.

Dies löst die bisherige Befreiung bis 250.000,00 EUR ab.

 

Fallbeispiel aus der Praxis

Ein Kind erbt von der Mutter, die Ferienimmobilie in Andalusien, mit einem Wert von 237.027 EUR.

Beide sind Nichtssteuerresidenten in Spanien.

Erbschaftsteuerlast in Spanien pro Kind: (ohne Hausrat und evtl. Bankkonten in Spanien)

Besteuerungsgrundlage: 237.027 EUR

Staatliche Regelung Steuerlast: 36.118,20 EUR – Kind

Andalusische Regelung (EuGH Urteil vom 03.09.2014, Steuerreform 01.01.2015) : Wenn der Nachlasswert 1 Mio EUR überschreitet, dann gelten die staatlichen Regelungen, sprich die Erbschaftsteuerlast beträgt auch nach der aktuellen Optionsregel 36.118,20 EUR.

Würde der Nachlasswert in seiner Besteuerungsgrundlage weniger als 1 Mio EUR betragen und das eigene Vorvermögen des Kindes maximal 402.678,11 EUR betragen, dann wäre die Erbschaft in Andalusien steuerfrei. 

 

 

Aktuell 2018

Auch bei Schenkungen in Andalusien gibt es jetzt Freistellungen: 120.000,00 EUR, wenn das Geld für den Kauf der ersten Immobilie für den dauerhaften Wohnsitz genutzt wird und der Beschenkte nicht älter als 35 Jahre ist.


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